Damit hat keiner gerechnet

Im Laufe unserer Geschäftstätigkeit sind wir mit einer Vielzahl von Schadenfällen konfrontiert worden.

Hier finden Sie Schadensbeispiele aus folgenden Versicherungsbereichen:

punkt_bl  Betriebshaftpflicht incl. persönliche Haftung der Organe
punkt_bl  Inventar- bzw. Geschäftsversicherung
punkt_bl  private Haftpflichtversicherung
punkt_bl  Berufsunfähigkeitsabsicherung

 

Schadensbeispiele Betriebshaftpflichtversicherung

Bereich: Dienstleister

 

Medien: Urheberrecht verletzt - 2.800 €
Ein Web-Designer entwirft für einen Kunden ein Logo. Er übersieht dabei, dass er ein bereits geschütztes Urheberrecht verletzt. Die folgenden Abmahngebühren und Schadenersatzforderungen hat der Designer zu erstatten.

Planungsbüro: Planungsfehler - ca. 500.000 €
Ein Planungsbüro beurteilt einen Entwässerungskanal als ausreichend dimensioniert. Aufgrund eines Starkregens fließt sehr viel Oberflächenwasser ab und bewirkt an einem Hang einen Erdrutsch. Mehre Häuser werden beschädigt. Kosten ca. 500.000 €.

Architekturbüro: Berechnungsmangel - noch offen
Ein Architekturbüro plant eine Ökosiedlung mit zentraler geothermischer Warmwasser-/Heizversorgung. In einem der folgenden Winter stellt sich heraus, die Versorgungsanlage ist viel zu niedrig ausgelegt worden. Die Bewohner frieren. Das Versorgungskonzept kann im Nachhinein nicht verbessert werden, da die Flächen, die dazu notwendig sind, verbaut sind. Über die Schadenhöhe gibt es noch keinen abschließenden Bericht.

Unternehmensberater: Wasserleitung angebohrt - 8.095 €
Ein Unternehmensberater möchte in seinem gemieteten Büro ein Bild aufhängen und bohrt versehentlich in die Wasserleitung. Da er den Schaden nicht gleich bemerkt, läuft das Wasser unter den Parkettboden in seinem Büro und beschädigt diesen schwer. Der Gebäudeversicherer des Vermieters verlangt seine Aufwendungen für die Reparatur der Wasserleitung 345 € und dem Austausch des Parkettbodens in Höhe von 3.800 €. Zudem entsteht in der darunter liegenden Wohnung ein Wasserschaden. Die Decke muss neu gestrichen, der Teppichboden neu verlegt und ein Sofa neu bezogen werden. Der Hausratversicherer des Geschädigten nimmt den Unternehmensberater ebenfalls in Regress. der Schaden beläuft sich über 3.950 €.

Steuerberater: Virenbelastetes Mail versand - 57.800 €
Ein Steuerberater informiert seine Klienten per E-Mail über aktuelle Themen der Steuerpolitik. In der E-Mail befindet sich ein Virus. Umfangreiche Daten werden auf vielen Rechnern von Viren befallen und gelöscht. Der Schadenaufwand umfasst die Wiederherstellung gelöschter Daten, den Austausch zerstörter Festplatten diverser PC und die Kosten der Betriebsunterbrechung in verschiedenen Firmen.

Planungsbüro für alternative Energien: Ertragsberechnung fehlerhaft
Das Büro erstellt die Plandaten für eine Photovoltaikanlage. Versehentlich wird bei der Ertragsberechnung die Staubbeeinträchtigung mit 2 % (Annahme: Anlage auf einem Hühnerstall) statt mit 20 % Leistungsminderung (Rindermaststall mit hoher Staubentwicklung) einberechnet. Der Landwirt verlangt die Rückabwicklung.

Bereich: Praxen

 

Arztpraxis: Kaffeemaschine überhitzt - 245.000 €
In einer Arztpraxis vergessen die Mitarbeiter abends die Kaffeemaschine auszustellen. Aufgrund Überhitzung der Maschine entsteht ein Brand. Die Wohnungen weiterer Mieter des Gebäudes werden durch die Russbildung und Löschwasser stark beschädigt.

Heilpraktiker: Schlüsselverlust - 5.690 €
Eine Heilpraktikerin verliert ihren Praxisschlüssel. Da das Schloss in eine Schließanlage integriert ist, müssen zahlreiche Schlösser ausgetauscht werden.

Praxis Ergotherapie: Patient fällt während der Behandlung - 19.260 €
Eine Ergotherapeutin geht mit einem Schlaganfallpatienten im Rahmen der Therapie spazieren. Dieser fällt dabei und erleidet schwere Verletzungen. Krankenversicherer sowie der Rentenversicherungsträger wollen ihre Aufwendungen für Behandlungskosten 7.210 €, Heilbehandlungsmittel 1.650 € und Reha-Kosten 8.800 € ersetzt haben. Zudem macht der Geschädigte Schmerzensgeld in Höhe von 1.600 € geltend.

Bereich: Handel

 

Einzelhandel Blumengeschäft: Kundin rutscht aus - 32.745 EUR
In einem Blumengeschäft wird während der Öffnungszeiten der Fußboden nass gereinigt. Eine Kundin rutscht auf dem nassen Boden aus und erleidet einen komplizierten Bruch des Beckens. Krankenversicherer sowie der Rentenversicherungs- träger wollen ihre Aufwendungen für Behandlungskosten 17.345 €, Heilbehandlungsmittel 1.200 € und Reha-Kosten 10.800 € ersetzt haben. Zudem macht die Geschädigte Schmerzensgeld in Höhe von 3.400 € geltend.

Fahrradeinzelhandel: Rahmenbruch - 36.340 €
Ein Fahrradhändler lässt im Ausland durch eine Fremdfirma Fahrräder herstellen und verkauft diese in Deutschland unter eigenem Namen. Bei einem von ihm verkauften Fahrrad bricht der Rahmen während der Fahrt. Der Kunde stürzt schwer und verbringt drei Wochen im Krankenhaus. Der Krankenversicherer fordert seine Aufwendungen für die Behandlungskosten 14.890 €, ambulante Reha-Maßnahmen 1.450 € zurück. Der Geschädigte verlangt Schmerzensgeld in Höhe von 4.200 € und Ersatz für sein defektes Fahrrad in Höhe von 2.400 €. Zudem ist er selbständig tätig und macht den Verdienstausfall in Höhe von 13.400 € geltend.

Gastronomie: Salmonellen im Nachtisch - 12.000 €
Bei einer Betriebsfeier in einem Restaurant ist der Nachtisch mit Salmonellen verunreinigt. Fünf Gäste müssen sich im Krankenhaus behandeln lassen. Die Krankenkasse macht die Krankenhaus- und Medikamentenkosten in Höhe von 1.750 € geltend. Der Arbeitgeber der Mitarbeiter macht Lohnausfall für eine Woche Arbeitsunfähigkeit in Höhe von 8.000 € geltend. Zudem steht den Gästen noch ein Schmerzensgeld von jeweils 450 € zu.

Bereich: Handwerk

 

Malerbetrieb: Löschwasser verseucht Grundwasser - 182.000 €
In einem Lager eines Malermeisters entsteht ein Brand. Mit dem Löschwasser der Feuerwehr gelangen Schadstoffe aus den Farben ins Erdreich und drohen das Grundwasser zu verschmutzen. Das Erdreich muss aufwendig abgetragen und entsorgt werden.

Tischler: Werkzeug fällt Kind auf den Kopf - 950.000 €
Bei der Reparatur eines Fensters fällt einem Handwerker ein Werkzeug aus der Hand. Das Werkzeug trifft ein Kind auf den Kopf. Das Kind wird auf Dauer schwerbehindert und ein Pflegefall sein. Die Eltern verlangen für ihr Kind Schmerzensgeld, Kostenersatz für den Umbau einer behinderten-gerechten Wohnung, Mehraufwendungen für die Betreuung und Pflege des Kindes und lebenslange Rentenzahlungen für das Kind. Die Krankenkasse macht Ersatz ihrer Heilbehandlungskosten geltend.

Zweiradfertigung (Zubehör): Rückrufaktion - 35.000 €
Eine Firma produziert Gepäckträger für Fahrräder. Diese werden von einem Fahrradhersteller in Fahrräder eingebaut. Nach einiger Zeit stellt sich heraus, das die Lötstellen der Gepäckträger mangelhaft sind. In einer aufwändigen Rückrufaktion müssen alle Gepäckträger wieder ausgebaut werden.

Gebäudereinigung: Fenster zerkratzt - 3.400 €
Ein Fensterputzer zerkratzt aufgrund verschmutzten Reinigungswasser die Scheibe eines Geschäftes. Die Scheibe muss ausgetauscht werden.

Schlosserei / Funkenflug - 6.400 €
Ein Schlosser montiert ein Geländer beim Kunden. Bei Flexarbeiten kommt es zum Funkenflug. Dabei werden mehrere Fensterscheiben und Fensterrahmen beschädigt.

Bereich: Persönliche Haftung, Organhaftung (Vorstände, Geschäftsführer, Aufsichtsrat)

 

Geschäftsführer: Organhaftung - 100.000 €
Ein Geschäftsführer führt ein neues Produkt ein. Einen gleich lautenden Namen nutzte seit längerer Zeit ein Konkurrenzunternehmen in England. Der Geschäftsführer konnte den Nachweis einer ausreichenden Prüfung zum Namensrecht nicht beibringen. Dem Unternehmen entstanden erhebliche Aufwendung für die vergeblichen Werbaufwendungen und für die Umorganisation der bereits getroffenen Werbemaßnahmen. Die Gesellschafter fordern Ersatz. Der Versicherer reserviert vorsorglich 100.000 EUR.

Vorstand Kindergarten:12.380 €
Der Vorstand vergaß, eine inzwischen ausgeschiedene Mitarbeiterin zur Betrieblichen Altersabsicherung anzumelden. Ihre Rechtsanwalt setzte Schadenersatz in Höhe von 8.300 EUR durch. Die Eltern verlangten Eratz der Aufwendungen von den jeweiligen Vorständen.

tl_files/images/pfeil_oben.gif

Schadensbeispiele Geschäfts- bzw. Inventarversicherung

Architekt: Rechner entwendet - 9.500 €
Bei einem Einbruch in ein Architekturbüro wird ein wenig Bargeld aus der Porto/Kaffeekasse und ein Rechner entwendet. Der Schaden hält sich in Grenzen. Wie sich dann aber herausstellt, sichert der Architekt seine Daten im Wochenrythmus. Die Planungsarbeiten nahezu einer Woche sind mit dem Diebstahl des Rechners verschwunden. Die Daten müssen aufwendig wieder hergestellt werden. Zudem muss er per Mietvertrag für den Schaden an der aufgehebelten Bürotür aufkommen.

Gaststätte: Brand - 315.000 €
Bei einem Brand wird das komplette Interieur einer Gaststätte zerstört. Zudem müssen die Brandabfälle aufwendig als Sondermüll entsorgt werden. Per Mietvertrag muss der Gastwirt den Schaden an den geborstenen Fensterscheiben übernehmen. Der Feuerwehreinsatz muss bezahlt werden. Bis zur Wiedereröffnung der Gaststätte verstreichen 6 Monate in denen der Gastwirt für seine fixen Kosten ( Miete, Personalkosten etc. ) aufkommen muss. Zudem kommt der Einnahmeausfall.

Biomarkt: Gefriergut aufgetaut - 13.000 €
Am Montag morgen stellt der Inhaber eines Biomarktes fest, dass seine Telefonanlage, ein PC, und eine Kühlkammer ausgefallen sind. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen Überspannungsschaden nach einem Gewitter handelt. Da die Kühlkette unterbrochen war, muss die tiefgekühlte Ware entsorgt werden.

Gartenbau - Planungsbüro: Feuerschaden - 1.491.800 €
Das Geschäftsgebäude eine Gartenbaubetriebes/Planungsbüros (Holzbauweise) brannte vollständig aus. Aus der Gebäudeversicherung erhielt der Inhaber 651.300 EUR zur Wiederherstellung des Gebäudes. Inventar im Wert von 125.500 EUR musste ersatzbeschafft werden. Ca. 45 Mitarbeiter konnten ihrer Tätigkeit für eine Dauer von fast 6 Monaten nicht nachkommen, laufende Kosten mussten weiter bedient werden. Aus der Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung wurden durch den Versicherer laufende Kosten in Höhe von 715.000 EUR erstattet.

Praxis Physiotherapie: Leitungswasserschaden - 18.350 €
Als eine Physiotherapeutin morgens ihre Praxis betritt, steht sie knöcheltief im Wasser. Der Schaden entstand aufgrund eines Rohrbruches des Leitungswassersystems. Da der Hausbesitzer wegen mangelden Verschuldens nicht haftbar gemacht werden kann, muss die Inventarversicherung der Physiotherapeutin zahlen. Zunächst müssen die Räumlichkeiten aufwendig, mit entsprechenden Geräten, getrocknet werden. Den Parkettfußboden hatte die Physiotherapeutin seinerzeit auf eigene Kosten verlegen lassen. Dieser muss nun komplett erneuert werden. Zudem müssen die Räumlichkeiten neu tapeziert werden. Ein Schreibtisch und ein Schrank sind durch die Nässe so beschädigt, dass eine Reparatur nicht möglich ist. Aufgrund der Trocken- und Renovierungsmaßnahmen liegt der Praxisbetrieb für 3 Wochen still. Die laufenden Kosten und der entgangene Gewinn sind ebenfalls zu ersetzen.

Tischlerei: Sturmschaden - 23.400 €
Bei einem Sturm wird ein Großteil des Daches einer Tischlerei abgedeckt. Den Gebäudeschaden übernimmt die Gebäudeversicherung des Vermieters. Durch das eindringende Regenwasser werden einige Maschinen beschädigt. Insbesondere sind aber der Holzvorrat und einige bereits fertig gestellte Möbel betroffen.

tl_files/images/pfeil_oben.gif

Schadensbeispiele Privathaftpflichtversicherung

Fahrradfahrer verursacht Unfall - 5.700 €
Ein junger Student ist mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Uni, er hat es eilig und biegt daher ein wenig zu schwungvoll um die Ecke. Er stößt mit einem ihm entgegenkommenden Radfahrer zusammen. Dieser stürzt und verletzt sich schwer. Der Student muss nun für Schmerzensgeld, Verdienstausfall und Arztrechnungen aufkommen.

Brandschaden durch Knaller - 4.400 €
Ein Junge spielt mit seinem Freund zusammen in der Nähe der Grundschule. Es ist kurz vor Silvester und die beiden haben Knaller gekauft. Diese zünden sie an und werfen sie dann weg. Zufällig fällt dabei einer der Knaller durch ein geöffnetes Fenster, direkt auf einen Papierstapel, es kommt zu einem Brandschaden. Die beiden Jungen müssen jeweils die Hälfte der Kosten tragen.

Katze uriniert auf Nachbars Perserteppich - 10.000 €
Eine Familie fährt in den Zoo. Die zuhause gebliebene Katze entwischt durch ein versehentlich offen gelassenes Fenster. Als die Familie am Abend heimkommt, ist die Katze immer noch verschwunden. Erst am nächsten Abend wird die Katze durch einen Nachbarn gefunden. Die Katze war in die Wohnung der Nachbarn eingedrungen, als dieser lüftete. Danach fuhr der Nachbar über Nacht weg. Die Katze hat in dieser Zeit mehrfach in die Wohnung uriniert und gekotet, unter anderem auf einen sehr wertvollen Perserteppich, eine Reinigung war nicht möglich.

Keller unter Wasser gesetzt - 20.000 €
Eine Familie fährt übers Wochenende weg. Sie wohnen im Erdgeschoß eines Mehrfamilienhauses. Kurz vor der Abfahrt gießt die Mutter noch einmal die Blumen. Sie vergisst dann in der Hektik des Aufbruchs, den Wasserhahn richtig zu schließen. Dieser läuft im dünnen Strahl weiter und im Laufe der Zeit fließt das Wasser durch einen nahe gelegenen Lichtschacht in die Lagerkeller des Hauses. Der Schaden wird erst nach einiger Zeit bemerkt. Die Familie muss für alle Kosten aufkommen: die Trocknung des Kellers, den neuen Anstrich der Kellerräume, die beschädigten Sachen der anderen Mieter, unter anderem auch eine Waschmaschine.

Schneeräumen versäumt - 50.000 €
Ein Ehepaar besitzt ein Einfamilienhaus. Am Morgen müssen beide früh zur Arbeit. Kurz nach ihrer Abfahrt beginnt es zu schneien. Ein Mann geht vor dem Haus vorbei und rutscht auf dem glatten Gehweg aus. Er fällt dabei so unglücklich, dass er sich das Handgelenk bricht. Dieses bleibt steif und der Mann kann seinen Beruf nicht mehr ausüben. Die Eigentümer müssen nun alle Arztrechnungen übernehmen, Schmerzensgeld zahlen und zudem für die Rente aufkommen.

Die nachfolgenden Beispiele sind keinem unserer Kunden passiert.  Für uns jedoch Fälle, die wir im Zusammenhang mit mangelhaften Leistungen oft zitieren:

Schule in Brand gesetzt
2007 verbrannte ein Schüler im geschlossenen Sekretariat der Schule seine Zeugnisse. Teile der Schule brannten vollständig aus, durch die Rauchentwicklung wurde der gesamte Bau stark beschädigt. Der Gesamtschaden belief sich auf 9,7 Mio. €. Die Familie hatte eine Versicherungssumme von 2,5 Mio. für ausreichend erachtet. Achten Sie auf ausreichende Deckungssummen!

Fahrradunfall
Eine Neukundin berichtete, ihre Schwester sei von einem Fahrradfahrer als Fußgängerin angefahren worden. Sie stürzte unglücklich und sitzt seit dem Ereignis im Rollstuhl. Der Schadenverursacher hatte kein Geld und deshalb auch keine Haftpflichtversicherung sodass niemand für den Schaden (bislang über 300.000 EUR) aufkam. Die Kundin berichtete weiter, Ihre Schwester habe eine Haftpflichtpolice ohne Forderungsausfallschutz gehabt. Forderungsausfallschutz bewirkt, dass im Schadenfall die eigene Haftpflichtversicherung - wenn der Verursacher nicht leisten kann - den Schaden finanziert
Dies ist einer von unterschiedlichen Schadenfällen, bei denen es trotz bestehender Haftpflichtversicherung keine Leistung gab. Es bringt erfahrungsgemäß nicht viel, wenn Sie abklären, ob diese eine Position mitversichert sei. Viel wichtiger ist immer herauszufinden, welche Schadenfälle andere Anbieter insgesamt absichern würden. Noch besser: Sie orientieren sich gleich an bestmöglichen Leistungen.

Sehr gute Versicherungsleistungen erhalten Sie bei einigen Anbietern schon für weniger als 100 EUR jährlich.

tl_files/images/pfeil_oben.gif

Schadensbeispiele Berufsunfähigkeitsrente

Die Ursache der Berufsunfähigkeit sind fast immer schwere, plötzlich auftretende Erkrankungen.

Ingenieurpaar erkrankt
Ein Ehepaar betreibt zusammen ein Ingenieurbüro. Die Frau erkrankt und wird dauerhaft berufsunfähig. Der Ehemann übernimmt vorerst den Arbeitsanteil seiner Gattin. Nach 2 Jahren erwischt es den Mann: Burn out. Danach bezieht auch der Mann eine Berufsunfähigkeitsrente.

Reiseverkehrskauffrau/ Brustkrebs
Eine 42 Jahre alte Reiseverkehrskauffrau bekommt Brustkrebs. Sie erhielt für 2 Jahre monatlich 1.000 EUR Zusatzrente. Danach konnte Sie Ihren Beruf wieder aufnehmen.

Pädagoge / antriebsarm
Ein Pädagoge verkraftet die Trennung von seiner Gattin nicht. Er wird antriebsarm. Da die gesetzliche Rentenversicherung den Antrag auf Gewährung einer Berufsunfähigkeitsrente abgelehnt hatte, rechnet er nicht damit, vom privaten Versicherer eine Rente zu erhalten. Er stellt erst gar keinen Antrag auf Leistungen.  Erst 2 Jahre später stellt er auf Anraten eines Anwalts einen Antrag auf Gewährung einer privaten Berufsunfähigkeitsrente. Die Anerkennung, da er schon länger erkrankt war, bekam er sofort. Für die zurückliegende Zeit erhielt er eine Nachzahlung.

Sozialarbeiterin / Depression
Eine Sozialarbeiterin, 38 Jahre alt, kommt mit Ihrem Leben nicht mehr zurecht und fällt in eine tiefe Depression. Die Rente wird seit 4 Jahren gezahlt, wahrscheinlich wird Sie bis zum Rentenalter nicht mehr arbeitsfähig werden.

Unternehmensberaterin / Unfall
Eine selbstständige Unternehmensberaterin verunfallt im Straßenverkehr. Als Folge des Unfalls verbleibt eine Kniegelenksschädigung. Sie erhält seitdem und voraussichtlich dauerhaft die versicherte Rente.

Heilpraktikerin / Borreliose
Eine selbstständige Heilpraktikerin erkrankt mit 40 Jahren an Borreliose. Die versicherte Rente in Höhe von 1.800 EUR wird dauerhaft gezahlt. Zudem führt der Versicherer die mitversicherte Altersvorsorge beitragsfrei bis zum Rentenalter weiter.

Organisationsberater / MS
Ein 37 Jahre alter Organisationsberater  erkrankt an Multipler Sklerose. Die versicherte Rente in Höhe von monatlich 2100,- €  wird dauerhaft gezahlt.

Tischlerin / Bandscheibenvorfall
Eine Tischlerin, 28 Jahre alt, kann als Folge eines schweren Bandscheibenvorfalls ihren Beruf nicht mehr ausüben.  Sie erhält als Zusatzrente monatlich 600 EUR.

Psychologe / Allergie, Depression
Ein 41 Jahre alter, freiberuflich tätiger Psychologe leidet an einer Hautallergie. In der Folge  stellt sich ein mangelndes Selbstwertgefühl ein. Er ist nicht mehr in der Lage, sich auf seine Patienten zu konzentrieren. Dieser Mandant hatte 2 Policen zur Berufsunfähigkeit bei unterschiedlichen Anbietern abgesichert. Ein Versicherer (mit guten Vertragsbedingungen) hat den Fall sofort anerkannt. Der 2. Versicherer (Standardvertrag - davon raten wir ab) hat keine Leistung gewährt. Nach unserer Auffassung hatten beide Versicherer aufgrund der unterschiedlichen Klauseln zur Gewährung der Berufsunfähigkeitsrente recht. Das Beispiel zeigt auch auf, wie wichtig gerade in diesem Bereich gute Vertragsklauseln sind.

tl_files/images/pfeil_oben.gif